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  • 07.12.2017 Presseerklärung: SEIBELD/DREGGER: Müllers Koalition muss sich zum Neutralitätsgesetz bekennen

    Presseerklärung

    SEIBELD/DREGGER:
    Müllers Koalition muss sich zum Neutralitätsgesetz bekennen

    Cornelia Seibeld, integrationspolitische Sprecherin, und Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

    „Die CDU-Fraktion macht den Umgang des Senats mit dem Neutralitätsgesetz zum Thema in der nächsten Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses. Mit einem Parlamentsantrag fordern wir den Regierenden Bürgermeister Müller dazu auf, unverzüglich von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch zu machen und in dieser wichtigen Frage für Klarheit, innerhalb seiner zerstrittenen Koalition zu sorgen. Es ist seine Verantwortung, das Neutralitätsgebot gegen Angriffe  aus dem Inneren seiner Koalition zu verteidigen.

    Es gibt bei Rot-Rot-Grün weiterhin gravierend widersprüchliche Standpunkte zur Anwendung und Beibehaltung des Berliner Neutralitätsgesetzes. Mit ihrem Parteitagsbeschluss gegen das Berliner Neutralitätsgesetz stellen sich die Grünen gegen die eigene Koalition und erst recht gegen Herrn Müller. Demgegenüber steht ein Beschluss des SPD-Fraktionsvorstandes, dass er keinen Änderungsbedarf am geltenden Gesetz sehe und dieses für ein hohes Gut halte.  Der Beschluss täuscht allerdings darüber hinweg, dass es selbst innerhalb der SPD keine Einigkeit in der Frage gibt.

    Für die CDU-Fraktion ist jedoch klar: Damit wird einmal mehr deutlich, dass die aktuelle Koalition nicht in der Lage ist, geschlossen aufzutreten und die Probleme Berlins effektiv zu lösen. Vielmehr tragen sie innerkoalitionäre und innerparteiliche Machtkämpfe aus, anstatt sich um die wahren Probleme der Stadt zu kümmern.“

     

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  • 03.12.2017 Presseerklärung: SEIBELD/DREGGER: Die Grünen brauchen ein Machtwort Müllers zum Neutralitätsgesetz

    Presseerklärung

    SEIBELD/DREGGER: Die Grünen brauchen ein Machtwort Müllers zum Neutralitätsgesetz

    Cornelia Seibeld, integrationspolitische Sprecherin, und Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklären zum gestrigen Parteitagsbeschluss von Bündnis 90/ Die Grünen Berlin:

    "Die grünen Vorschläge von gestern taugen weder für das Berlin von heute noch für morgen.

    Mit ihrem Parteitagsbeschluss gegen das Berliner Neutralitätsgesetz stellen sich die Grünen auch gegen den Regierenden Bürgermeister Müller. Dieser hat wiederholt erklärt, dass er keinen Änderungsbedarf am geltenden Gesetz sieht und dieses für ein hohes Gut halte. Der Regierende Bürgermeister ist nun dringend aufgefordert, das Neutralitätsgebot auch gegen Versuche aus dem Inneren seiner Koalition zu verteidigen, religiöse Symbole an Berliner Schulen offen zu tragen.

    Notwendig ist ein klarstellendes Bekenntnis der Landesregierung zum geltenden Gesetz und ein in die Schranken Weisen der Grünen. Zu einer solchen Erklärung in der nächsten Senatssitzung fordern wir den Regierenden Bürgermeister dringend auf.

    Die CDU-Fraktion ist und bleibt ein Verfechter des Berliner Neutralitätsgedankens und tritt weiterhin für die uneingeschränkte Fortgeltung des Neutralitätsgebotes ein. Lehrer, Polizeibeamte, Richter, Staatsanwälte und Justizvollzugsbeamte müssen sich bei der Zurschaustellung ihres religiösen Bekenntnisses etwa mittels Kopftuch gegenüber Bürgern zurückhalten. Denn es geht darum, auch nur den Anschein zu vermeiden, dass die Beamten unseres demokratischen Rechtsstaates über die Anliegen der ihnen gegenübertretenden Bürgerinnen und Bürger nach anderen Kriterien entscheiden als nach Recht und Gesetz.

    Der Schulfrieden erfordert es, dass das Berliner Neutralitätsgebot uneingeschränkt fortbesteht. Die CDU-Fraktion fordert den Senat daher auf, das Berliner Neutralitätsgesetz zu erhalten."

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  • 14.11.2017 Presseerklärung: SEIBELD: Keine Gleichstellung des Humanistischen Verbandes mit den Kirchen

    Presseerklärung

    SEIBELD: Keine Gleichstellung des Humanistischen Verbandes mit den Kirchen

    Cornelia Seibeld, kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt mit Blick auf die Absicht des Kultursenators, heute im Senat die Anerkennung des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg vorzubereiten:

    „Die CDU-Fraktion fand und findet den Status des Humanistischen Verbandes als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht zielführend. Der Status der Kirchen leitet sich historisch wie aus der Verfassung ab, ist aber zudem durch die Kooperation mit dem Staat und durch die Übernahme zahlreicher sozialer und caritativer Aufgaben wie den Betrieb von Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen etc. gerechtfertigt. Aber nicht jedem Verband, der sinnvolle Aufgaben übernimmt, kann deswegen eine entsprechende Anerkennung zu Teil werden.

    Eine Gleichstellung mit den Kirchen ist daher aus unserer Sicht weder geboten, noch wünschenswert, ebenso wenig wie ein bereits geforderter humanistischer Feiertag an den Schulen. Hier wird der humanistische Gedanke, der Deutschland mitgeprägt hat, zu einer Anti-Religion genutzt.“

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  • 20.10.2017 Presseerklärung: CDU-Fraktion Berlin, Erzbistum Berlin und EKBO treffen sich zum 3. Kirchenpolitischen Frühstück

    SEIBELD: CDU-Fraktion Berlin, Erzbistum Berlin und EKBO treffen sich zum 3. Kirchenpolitischen Frühstück

    Florian Graf, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, und Cornelia Seibeld, Stellv. Fraktionsvorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

    „Die Spitzen der CDU-Fraktion Berlin, des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) haben sich gestern zum Gedankenaustausch getroffen. Erzbischof Dr. Heiner Koch, Probst Dr. Christian Stäblein sowie Fraktionsvorsitzender Florian Graf und Stellv. Fraktionsvorsitzende Cornelia Seibeld haben sich neben vielen anderen Themen insbesondere über die Ausprägungen des Berliner Neutralitätsgesetzes und die Ausgestaltung des Religionsunterrichtes in Berlin ausgetauscht.

    Die Kirchen und die CDU-Fraktion teilen ihre Auffassung, dass das Berliner Neutralitätsgesetz die wichtige verfassungsgemäße Neutralität des Staates bei der Religionsausübung regelt. Jedoch darf nicht jegliche Zurschaustellung der eigenen religiösen Überzeugung (auch von Polizisten, Richtern und Lehrern) unterbunden werden. Der Streit um das Tragen eines Kruzifixes einer Berliner Lehrerin hat dies vor Augen geführt. Die erfolgte Präzisierung durch die Schulsenatorin war notwendig. Im Rahmen dieses Treffens haben die beiden Kirchen auch ihr Konzept für einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht für die Erteilung des Religionsunterrichtes an Berliner Schulen vorgestellt.

    Propst Stäblein würdigte, „dass der konfessionell -kooperative Religionsunterricht ein neues, innovatives Kapitel religiöser Bildung in der Berliner Schule aufschlägt, das den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird“.

    Dafür haben das Erzbistum Berlin und die EKBO ihre Unterrichtsinhalte so eng miteinander abgestimmt, dass an Berliner Schulen ein konfessionell-kooperativer Religionsunterricht unabhängig von der Konfession des Lehrers erteilt werden kann. Obwohl der Religionsunterricht kein Wahlpflichtfach an Berliner Schulen ist und häufig an unattraktiven Randzeiten des Stundenplanes abgehalten werden muss, wird der christliche Religionsunterricht zunehmend stärker nachgefragt. Dabei gibt es auch eine hohe Zahl von Anmeldungen nicht-christlicher Schüler. Alle am Gespräch beteiligen Gruppen stimmen überein, dass der Religionsunterricht ‚einen Dienst an der Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes‘ darstellt, wie es Erzbischof Dr. Koch formulierte. Das kooperative Modell ist ein überzeugendes Angebot an die Schüler und Eltern in dieser Stadt, die eine fundierte religiöse Grundausbildung für sich oder ihre Kinder wünschen. Die CDU-Fraktion Berlin unterstützt die beiden Kirchen bei ihrem Vorschlag an den Senat.“

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  • Pressemeldung: Seibeld: Diskussion um Kuppel-Kreuz endlich beenden

    Seibeld: Diskussion um Kuppel-Kreuz endlich beenden

    Cornelia Seibeld, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, erklärt:

    „Die historische Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses wird mit einem Kreuz auf der Kuppel vollendet werden. Hierzu hat sich die CDU-Fraktion bereits mit einen Antrag im Juni positioniert, der Stiftungsrat hat sich ebenfalls einstimmig dafür ausgesprochen. Die beharrliche Weigerung des Kultursenators und des Regierenden Bürgermeisters wirkt unsouverän bis lächerlich. Die Stiftung Zukunft Berlin will diesem wohl nicht nachstehen, obwohl die Entscheidung bereits gefallen ist. Wir fordern die Beteiligten auf, sich endlich mit der Umsetzung der Rekonstruktion zu beschäftigen, anstatt weiterhin fruchtlose Diskussionen zu führen.“

     

  • Pressemeldung: Bundesverfassungsgericht stellt Neutralitätsgebot über Religionsfreiheit

    Bundesverfassungsgericht stellt Neutralitätsgebot über Religionsfreiheit

    Burkard Dregger, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, und Cornelia Seibeld, integrationspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, erklären:

    „Jetzt rächt es sich, dass der rot-rot-grüne Senat sich feige wegduckt, dem juristischen Kampf um den Erhalt des Neutralitätsgebotes aus dem Weg zu gehen versucht und entgegen der Aufforderung durch die CDU-Fraktion keine Revision gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichtes Berlin vom Februar dieses Jahres eingelegt hat. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht in einem Eilantragsverfahren dem staatlichen Neutralitätsgebot Vorrang vor der Religionsfreiheit gegeben.

    Die CDU-Fraktion tritt für die uneingeschränkte Fortgeltung des Neutralitätsgebotes ein und fordert den Senat auf, dieses gerichtlich zu erstreiten bzw. ein verfassungsgemäßes Neutralitätsgesetz vorzubereiten. Lehrer, Polizeibeamte, Richter, Staatsanwälte und Justizvollzugsbeamte müssen sich bei der Zurschaustellung ihres religiösen Bekenntnisses gegenüber Bürgern zurückhalten. Denn es geht darum, auch nur den Anschein zu vermeiden, dass die Beamten unseres demokratischen Rechtsstaates über die Anliegen der ihnen gegenübertretenden Bürgerinnen und Bürger nach anderen Kriterien entscheiden als nach Recht und Gesetz.“

     

  • Pressemeldung: Kopftuchverbot bestätigt Neutralitätsgesetz

    Kopftuchverbot bestätigt Neutralitätsgesetz

    Cornelia Seibeld, Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, und Burkard Dregger, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklären:

    „Wir begrüßen das heutige Urteil zum Kopftuchverbot für Lehrerinnen. Das von Innensenator Frank Henkel vorgelegte Berliner Neutralitätsgesetz sorgt dafür, dass der Staat auch nach außen hin sichtbar und erkennbar weltanschaulich und religiös neutral auftritt. Dieses äußert sich eben nicht nur durch Schrift und Bild, sondern auch durch Kleidungsgegenstände der Bediensteten. Diese Auffassung hat das Arbeitsgericht Berlin heute bestätigt.

    Das Kopftuch wird von vielen als ein politisches Ausdrucksmittel angesehen, das die Unterdrückung und Diskriminierung der Frau symbolisiert. Der Staat darf aber nicht den Anschein erwecken, dass seine Entscheidungsträger nach anderen Kriterien entscheiden als nach Recht und Gesetz.

    Als CDU-Fraktion bekennen wir uns dazu, dass wir religiöses Leben in Berlin fördern wollen. Wir stehen für einen konfessionellen Religionsunterricht, der wichtige Werte unserer Gesellschaft vermittelt. Es kann und darf nicht sein, dass in deutschen Schulen keine Kreuze hängen, aber Kopftücher von Pädagogen getragen werden dürfen.“

  • Pressemeldung: Beschluss des Bundesverfassungsgerichts - Kopftuch

    Beschluss des Bundesverfassungsgerichts - Kopftuch

    Cornelia SEIBELD, erste stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, erklärt:

    „Wir nehmen mit Verwunderung zur Kenntnis, dass das Bundesverfassungsgericht mit seinem heutigen Beschluss von seiner Entscheidung aus dem Jahr 2003 abweicht, ohne dass sich erkennbar die Rahmenumstände oder die Rechtslage oder Verfassung geändert hätten. Die Entscheidungen des obersten deutschen Gerichts sollten eine längere Geltungsdauer als wenige Jahre aufweisen.

    Auch in der Sache selbst verkennt das Bundesverfassungsgericht sowohl die Bedeutung des Kopftuches als politisches und keinesfalls nur religiöses Symbol, als auch das schwerwiegende Neutralitätsgebot des deutschen Staates.

    Das Kopftuch ist ein politisches Ausdrucksmittel, das die Unterdrückung und Diskriminierung der Frau symbolisiert. Ich möchte nicht, dass die in Deutschland schwer erkämpfte Gleichstellung von Mann und Frau im Schulunterricht wieder konterkariert wird.

    Auch die negative Religionsfreiheit der Schüler und der Schutz des elterlichen Erziehungsrechts sind hohe Güter, die keinesfalls ausgehebelt werden dürfen.

    Es kann und darf nicht sein, dass in deutschen Schulen keine Kreuze hängen, aber Kopftücher von Pädagogen getragen werden dürfen.“

  • Pressemeldung: Reformationstag 2017 Feiertag in Berlin

    Reformationstag 2017 Feiertag in Berlin

    Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Cornelia Seibeld, erklärt:

    „Der Reformationstag hat nicht nur eine religiöse, sondern auch eine kulturelle und politische Bedeutung. Luthers Lehren legten den Grundstein für die Befreiung des Einzelnen aus dem unmündigen Kollektiv und etablierte eine Vorstellung von Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit, nach der die Freiheit nicht nur im Sinne der Solidarität zu beschränken, sondern andererseits auch zu fördern ist. Die Verbreitung der Lutherbibel hat ohne Zweifel enormen Einfluss auf die Entwicklung der hochdeutschen Sprache gehabt.

    Abgesehen von diesen kulturellen Aspekten setzte Luther mit seinem Thesenanschlag allerdings auch ein politisches Zeichen: Er machte deutlich, dass Missstände nicht einfach akzeptiert und hingenommen werden dürfen, sondern kritisch hinterfragt werden müssen und angeprangert gehören.

    Auf den gleichen Vorstellungen vom offenen Dialog und dem Kampf gegen Missstände basiert unser heutiges Verständnis von Demokratie. Deshalb ist es wichtig am 31. Oktober 2017 mit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag an den Beginn des Transformationsprozesses zu erinnern, der die Grundlagen für unser freiheitlich demokratisches Denken und Handeln in der Bundesrepublik Deutschland gelegt hat.“

  • Flüchtlinge am Ostpreußendamm

    Flüchtlingsunterkunft am Ostpreußendamm

    Seit gestern wissen wir, dass es am Ostpreußendamm eine Unterkunft für vulnerable Flüchtlinge in Wohncontainers geben wird. Hier sollen bis zu 300 Plätze geschaffen werden. Aufgrund der stetig steigenden Zahlen ist eine kurzfristige anderweitige Unterbringung der Flüchtlinge nicht möglich.

    Der Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin sehen sich selbstverständlich in der Verpflichtung, die in Deutschland grundgesetzlich gesicherten Rechte von Flüchtlingen zu respektieren und den daraus erwachsenden Notwendigkeiten gerecht zu werden. Aus diesem Grunde unterstützen wir die jetzt angekündigten Maßnahmen von Senator Czaja, rasch und unkonventionell weitere menschenwürdige Unterkünfte für aus Kriegsgebieten geflohene Menschen zu sorgen. Das Asylrecht ist ein hohes Gut und es ist unserer Geschichte geschuldet, tatsächlich verfolgten Menschen Asyl zu gewähren.

    Gleichwohl gilt es, etwaig entstehende Probleme bei der Integration der traumatisierten Menschen aus anderen Kulturkreisen frühzeitig aufzugreifen und durch von Bürgern, Verwaltung und Politik gemeinsam getragene Initiativen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

    In enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung werden wir in den nächsten Tagen Gespräche über die Ausgestaltung der Hilfe vor Ort führen. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, möchte ich die Bürger in einer Veranstaltung über die Auswirkungen für Lichterfelde informieren. Insbesondere setze ich mich mit dem Träger der neuen Einrichtung und anderen Trägern von sozialer Arbeit im Bezirk zusammen, mit denen wir schon lange vertrauensvoll zusammenarbeiten.

    Klar ist, die neue Einrichtung kann nur eine Übergangslösung für einige wenige Jahre sein. Der Standort ist als Schulstandtort vom Bezirk vorgesehen und muss als solcher auch bestehen bleiben. In einigen Jahren wird am Ostpreußendamm eine Oberschule entstehen. Bis dahin werde ich versuchen, das gemeinsame Zusammenleben von Flüchtlingen und Berlinern so gut es geht zu ermöglichen und Konflikten möglichst entgegenzuwirken.

  • Pressemeldung: Kirchenpolitisches Frühstück der CDU-Fraktion Berlin

    Kirchenpolitisches Frühstück der CDU-Fraktion Berlin

    Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus und der ersten stellvertretenden Vorsitzenden und kirchenpolitischen Sprecherin Cornelia Seibeld, kamen am morgen des 03. Juli 2014 der geschäftsführende Fraktionsvorstand der CDU, das Präsidium der Berliner CDU, sowie eine Delegation der Evangelischen Kirsche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz unter Bischof Dr. Markus Dröge und eine Delegation des Erzbistums Berlin unter Leitung von Kardinal Woelki im Abgeordnetenhaus zusammen.

    Themen waren vor allem die Bildung und hier insbesondere die Sicherung und Stärkung der Schulen in freier Trägerschaft, insbesondere der christlich getragenen Schulen sowie die Flüchtlingspolitik.

    Insbesondere bei der Flüchtlingspolitik wurde deutlich, dass sowohl die beiden christlichen Kirchen als auch die CDU die Schicksale der betroffenen Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Deutlich machten insbesondere Vertreter der CDU, dass diejenigen Flüchtlinge, die sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen, nicht besser behandelt werden dürfen, als diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten.

    Die Kirchen und die CDU-Fraktion verständigten sich auf die Einsetzung eines gemeinsamen Arbeitskreises Bildung sowie eines weiteren zum Thema Flüchtlingspolitik.

  • VORZEITIGES AUSSETZEN DER OPTIONSPFLICHT IST FÜR BERLIN KEINE OPTION

    VORZEITIGES AUSSETZEN DER OPTIONSPFLICHT IST FÜR BERLIN KEINE OPTION

    Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt:

    „Das vorzeitige Aussetzen der Optionspflicht ist für Berlin keine Option! Die Bundesrepublik Deutschland unterliegt als Rechtsstaat der Gesetzesbindung. Dazu gehört auch, dass sich die Verwaltung an Recht und Gesetz hält und nicht an Gesetze in spe, deren Umfang und Inhalt noch nicht feststehen.

  • KÖRPERWELTEN-MUSEUM IST WEDER KUNST NOCH WISSENSCHAFT

    KÖRPERWELTEN-MUSEUM“ IST WEDER KUNST NOCH WISSENSCHAFT

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, und der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan SCHLEDE, erklären zur möglichen Eröffnung der „Körperwelten“-Ausstellung von Gunther von Hagens:

    „Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung ist weder Kunst noch Wissenschaft. Die Menschenwürde gilt nicht nur für Lebende, sondern auch für Verstorbene.

    Die Exponate werden nicht zu wissenschaftlichen Zwecken ausgestellt und betrachtet, sondern befriedigen die menschliche Sensationslust. Wenn es Gunther von Hagens um die reine Wissenschaft ginge, würden die Plastinate nur den Menschen zugänglich gemacht, die sich wissenschaftlich mit der Anatomie des Menschen beschäftigen. Ein Merchandising-Shop, in dem Leichenteile gekauft werden können, widerspricht dem wissenschaftlichen Charakter.

    Die Ausstellung zudem an einem solch zentralen Ort Berlins einzurichten, lehnen wir ab. Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung sorgt zweifelsohne für Diskussionen, aber sie verstört auch viele Menschen. Der Fernsehturm ist einer der exponiertesten Orte der Stadt, wo Touristen wie auch Berlinerinnen und Berliner unvorbereitet mit dieser Ausstellung konfrontiert werden würden. Gerade für Kinder und Jugendliche kann dies ein Problem darstellen, da sie das Gesehene anders oder vielleicht auch gar nicht verarbeiten können.“

  • Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in Berlin

    DEUTSCHE BISCHOFSKONFERENZ IST WILLKOMMEN IN BERLIN

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt zum Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa, den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von Bonn nach Berlin zu verlegen:

    „Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in der Bundeshauptstadt Berlin. Einen Umzug von Bonn an die Spree würden wir sehr begrüßen.

  • Landeslabor Berlin-Brandenburg

    Besuch im Landeslabor Berlin-Brandenburg

    Am 30.1.2014 traf Cornelia Seibeld, MdA, mit ihren Kollegen Joschka Langenbrinck von der SPD und der Staatssekretärin Sabine Töpfer-Kataw mit 16 Studentinnen des Landeslabors Berlin Brandenburg zusammen. In dem Austausch ging es u.a. um eine bessere Abstimmung und Optimierung der Ausbildung. Sowohl bei der Ausbildungsordnung, als auch bei den Hospitationen in den einzelnen Bezirken gibt es Nachbesserungsbedarf. Das Landeslabor Berlin-Brandeburg ist ein Institut für Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Umwelt und in Berlin und Frankfurt/Oder angesiedelt.

  • Musikalische Förderung

    Herbert-Renner-Stiftung ermöglicht musikalische Förderungan der Mercator-Grundschule

    Durch die Förderung der Herbert-Renner-Stiftung ist es mehreren Schülern der Mercator-Grundschule möglich kostenlos ein Instrument zu erlernen.

    Aktuell werden drei Schüler mit einer Ausbildung an Gitarre, Saxophon und Geige gefördert. Der Unterricht wird durch Musiklehrer der Musikschule Steglitz-Zehlendorf durchgeführt. Die Herbert-Renner-Stiftung mit Sitz in Berlin unterstützt Jugendliche und Kinder und fördert ihre Erziehung und Bildung.

    Cornelia Seibeld, MdA, freut sich, daß durch ihre Vermittlung eine musikalische Förderung an der Mercator-Grundschule durch die Stiftung zustande kam.

  • Neujahrsempfang bei der Frauen Union

    Neujahrsempfang 2014 bei der Frauen Union der CDU

    im Hans-Rosenthal-Haus

    Stellvertretend für den Kreisvorsitzenden der CDU Steglitz-Zehlendorf Thomas Heilmann hielt Cornelia Seibeld, MdA, Grußworte an die FU der CDU Steglitz-Zehlendorf.

  • Kirchen brauchen mehr Mut für mitreißende Konzepte

    SEIBELD: KIRCHEN BRAUCHEN MEHR MUT FÜR MITREIßENDE KONZEPTE

    Presseerklärung:

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Cornelia Seibeld, erklärt zur gestern veröffentlichten Jahresstatistik der Evangelischen Kirche in Deutschland:

    "Die Mitgliederentwicklung der christlichen Kirchen ist sehr bedauerlich und sollte nicht nur die Kirchenleitenden aufhorchen lassen. Dass Ende 2011 immerhin noch 61,5 Prozent aller Deutschen einer christlichen Kirche angehörten, unterstreicht zwar nach wie vor die Bedeutung der Kirchen für unsere Gesellschaft, aber der anhaltende Mitgliederschwund ist weiterhin ungebremst.

    Die Kirchen sind wichtige Stimmen gerade auch in der Sozialpolitik. Sie mahnen, teilweise zu Recht, politisches Handeln an und tragen mit ihrer Grundhaltung dazu bei, dass die politischen Akteure alle im Blick behalten.

    Jedoch muss sich die Evangelische Kirche fragen lassen, ob sie es sich nicht zu einfach macht, wenn sie die Gründe für den anhaltenden Abwärtstrend allein auf die Nachwirkungen der DDR, auf steuerliche Belastungen oder den 'Zuzug nicht-christlicher Ausländer' zurückführt. Das ist fast so, als ob eine politische Partei nach einer Wahl den Verlust von zehn Prozentpunkten nur mit dem demographischen Wandel erklären würde.

    Als evangelische Christin ermutige ich die Kirchen, ihre Reformbemühungen voranzutreiben und noch stärker alles dafür zu tun, wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft anzukommen. Dafür braucht es nicht nur mitreißende Konzepte z.B. für Familiengottesdienste, sondern auch gezielte Investitionen beispielsweise in die kirchliche Jugendarbeit."

     

 
 
 

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