Kirche

  • Kirchenpolitisches Gespräch: Bildung und Flüchtlingspolitik im Mittelpunkt

    Am 3. Juli 2014 kam unter der Führung des Vorsitzenden der CDU-Fraktion, Florian Graf, Bischof Dr. Markus Dröge und Rainer Maria Kardinal Woelki der Vorstand der CDU-Fraktion mit Vertretern der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Erzbistums Berlin im Berliner Abgeordnetenhaus zu einem kirchenpolitischen Frühstück zusammen.

    Themen des Austauschs waren vor allem Bildung und Flüchtlingspolitik. Hierzu wurde beschlossen, zwei Arbeitsgruppen zu den Fachthemen einzurichten.

    Beide Seiten beschlossen, diese Form des Austausches in Form jährlicher Treffen fortzuführen. Das Gespräch endete mit der ökumenischen Andacht unter der Leitung von Bischof Dr. Dröge und Kardinal Woelki im Abgeordnetenhaus.

    Kirchen und CDU-Fraktion sind sich darin einig, die Förderung der bestehenden und in Zukunft wachsenden konfessionellen Schulen auf hohem Niveau zu halten.

    Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Florian Graf, und die stellvertretende Vorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia Seibeld, erklären: „Diese Schulen, wie sämtliche Schulen in freier Trägerschaft, verstehen wir als Bereicherung der Berliner Schullandschaft. Eine Einengung wird es mit uns nicht geben. Ebenso werden wir uns auch weiterhin für die Etablierung und den Bestand des Religionsunterrichts an unseren Schulen einsetzen.“

    Hinsichtlich der in den vergangenen Monaten größer werdenden Anzahl Zuflucht suchender Menschen in Europa, besonders auch in Deutschland und der Hauptstadt Berlin wurde über damit verbundene notwendige Antworten und Lösungskonzepte gesprochen. Einigkeit bestand darin, dass Berlin und Deutschland insgesamt seiner Verantwortung in der Aufnahme der Flüchtlinge gerecht werden muss.

    Kardinal Woelki erinnerte daran, dass sich die Kirchen in besonderer Weise für Flüchtlinge, Arme und Hilfsbedürftige einsetzen wollen. „Sie müssen letztlich Maßstab unseres caritativen Handelns als Kirche bleiben.“ Bischof Dröge forderte „zukunftsfeste Regelungen im Bereich der Flüchtlingspolitik. Unsere Stadt soll ein Ort der Freiheit, aber auch der Solidarität der Starken mit den Schwachen bleiben.“

    Für die CDU-Fraktion unterstrich Florian Graf: „Wir können nicht alle Flüchtlinge, die den Weg in unser Land und unsere Stadt finden, aufnehmen. Solidarität und Verantwortung dürfen nicht zu einer Aushebelung bestehender Gesetze und zur Überforderung des Staates insgesamt führen.“

    Die Teilnehmer verständigten sich darauf, eine mögliche Änderung des Stiftungsrechts als parlamentarische Initiative voranzubringen. Dies soll die Gründung von kirchlichen Stiftungen in Berlin erleichtern.

    Cornelia Seibeld signalisierte zudem die Unterstützung der CDU-Fraktion, den Reformationstag im Jahr 2017 anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation in Berlin einmalig zum gesetzlichen Feiertag zu erklären.

     

  • Kirchenpolitisches Frühstück der CDU-Fraktion Berlin

    Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus und der ersten stellvertretenden Vorsitzenden und kirchenpolitischen Sprecherin Cornelia Seibeld, kamen am morgen des 03. Juli 2014 der geschäftsführende Fraktionsvorstand der CDU, das Präsidium der Berliner CDU, sowie eine Delegation der Evangelischen Kirsche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz unter Bischof Dr. Markus Dröge und eine Delegation des Erzbistums Berlin unter Leitung von Kardinal Woelki im Abgeordnetenhaus zusammen.

    Themen waren vor allem die Bildung und hier insbesondere die Sicherung und Stärkung der Schulen in freier Trägerschaft, insbesondere der christlich getragenen Schulen sowie die Flüchtlingspolitik.

    Insbesondere bei der Flüchtlingspolitik wurde deutlich, dass sowohl die beiden christlichen Kirchen als auch die CDU die Schicksale der betroffenen Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Deutlich machten insbesondere Vertreter der CDU, dass diejenigen Flüchtlinge, die sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen, nicht besser behandelt werden dürfen, als diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten.

    Die Kirchen und die CDU-Fraktion verständigten sich auf die Einsetzung eines gemeinsamen Arbeitskreises Bildung sowie eines weiteren zum Thema Flüchtlingspolitik.

  • Diskussion am 04.06.2014 zum Thema:

    „Kann Kirche Familienpolitik?“

    Im Rahmen der Reformationsdekade habe ich in meiner Funktion als kirchenpolitische Sprecherin an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kirche und Familienpolitik in der Lutherkirche in Wilhemsruh teilgenommen. Moderiert wurde der Abend von Herrn Dr. Johan Wagner, der auch Projektleiter der evangelischen Gemeinden für die Region C in Berlin-Pankow ist. Als Gäste waren neben mir Dr. Christine Bergmann, Dr. Dorothea Schlegel , Thomas Härtel, sowie Sven Iversen geladen.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde nahmen die Diskutanten zu spezifischen Fragestellungen rund um das Thema Kirche und Familienpolitik Stellung. Die hoch umstrittene Orientierungshilfe der EKD zur Familienpolitik, welche unter Federführung von Frau Dr. Bergmann als Vorsitzende der Ad-hoc-Kommission des Rates der EKD entstand, spielte in der Diskussion kaum eine Rolle, anders als im Vorfeld angekündigt und wohl auch geplant. Vielmehr wurden die klassischen Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf diskutiert und welche Rollen Väter in der Erziehung übernehmen könnten.

    Frau Dr. Schlegel (SPD) mahnte eine größere Verantwortung der Arbeitgeber an, die neue Formen des Zusammenlebens ermöglichen sollen. Teilzeitarbeit etwa solle nicht mehr bestraft werden, voll anerkannt sein und einer beruflichen Karriere nicht im Weg stehen.

    Mehrfach verwies sie darauf, daß sich die familiären Realitäten verändert hätten und die traditionelle Familie nur noch in der Werbung vorkomme. Die Politik müsse diesen Veränderungen Rechnung tragen.

    Ich habe dieser Darstellung widersprochen und darauf hingewiesen, daß auch im weltoffenen bunten Berlin traditionelle Familienvorstellungen nach wie vor bei der Mehrheit der Bürger in den Köpfen verankert seien. Dies hatte sich im übrigen auch in der Diskussion gezeigt, denn letztlich ging es nicht um moderne Familienbilder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, Patchwork etc, sondern um die seit Jahrzehnten bestehenden und nach wie vor nicht gelösten Probleme der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beide Elternteile.

    Im übrigen habe ich deutlich gemacht, daß sowohl Kirche als auch Politik sich in der Vorgabe des einen richtigen Familienbildes zurückhalten sollten. Mütter und Väter müssen in jeder Familienkonstellation ein echtes Wahlrecht haben, wie sie ihre Familie gestalten wollen. Glückliche Eltern sind anch meiner festen Überzeugung das wichtigste für jedes Kind.

     

  • KÖRPERWELTEN-MUSEUM“ IST WEDER KUNST NOCH WISSENSCHAFT

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, und der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan SCHLEDE, erklären zur möglichen Eröffnung der „Körperwelten“-Ausstellung von Gunther von Hagens:

    „Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung ist weder Kunst noch Wissenschaft. Die Menschenwürde gilt nicht nur für Lebende, sondern auch für Verstorbene.

    Die Exponate werden nicht zu wissenschaftlichen Zwecken ausgestellt und betrachtet, sondern befriedigen die menschliche Sensationslust. Wenn es Gunther von Hagens um die reine Wissenschaft ginge, würden die Plastinate nur den Menschen zugänglich gemacht, die sich wissenschaftlich mit der Anatomie des Menschen beschäftigen. Ein Merchandising-Shop, in dem Leichenteile gekauft werden können, widerspricht dem wissenschaftlichen Charakter.

    Die Ausstellung zudem an einem solch zentralen Ort Berlins einzurichten, lehnen wir ab. Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung sorgt zweifelsohne für Diskussionen, aber sie verstört auch viele Menschen. Der Fernsehturm ist einer der exponiertesten Orte der Stadt, wo Touristen wie auch Berlinerinnen und Berliner unvorbereitet mit dieser Ausstellung konfrontiert werden würden. Gerade für Kinder und Jugendliche kann dies ein Problem darstellen, da sie das Gesehene anders oder vielleicht auch gar nicht verarbeiten können.“

  • DEUTSCHE BISCHOFSKONFERENZ IST WILLKOMMEN IN BERLIN

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt zum Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa, den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von Bonn nach Berlin zu verlegen:

    „Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in der Bundeshauptstadt Berlin. Einen Umzug von Bonn an die Spree würden wir sehr begrüßen.

  • SEIBELD: KIRCHEN BRAUCHEN MEHR MUT FÜR MITREIßENDE KONZEPTE

    Presseerklärung:

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Cornelia Seibeld, erklärt zur gestern veröffentlichten Jahresstatistik der Evangelischen Kirche in Deutschland:

    "Die Mitgliederentwicklung der christlichen Kirchen ist sehr bedauerlich und sollte nicht nur die Kirchenleitenden aufhorchen lassen. Dass Ende 2011 immerhin noch 61,5 Prozent aller Deutschen einer christlichen Kirche angehörten, unterstreicht zwar nach wie vor die Bedeutung der Kirchen für unsere Gesellschaft, aber der anhaltende Mitgliederschwund ist weiterhin ungebremst.

    Die Kirchen sind wichtige Stimmen gerade auch in der Sozialpolitik. Sie mahnen, teilweise zu Recht, politisches Handeln an und tragen mit ihrer Grundhaltung dazu bei, dass die politischen Akteure alle im Blick behalten.

    Jedoch muss sich die Evangelische Kirche fragen lassen, ob sie es sich nicht zu einfach macht, wenn sie die Gründe für den anhaltenden Abwärtstrend allein auf die Nachwirkungen der DDR, auf steuerliche Belastungen oder den 'Zuzug nicht-christlicher Ausländer' zurückführt. Das ist fast so, als ob eine politische Partei nach einer Wahl den Verlust von zehn Prozentpunkten nur mit dem demographischen Wandel erklären würde.

    Als evangelische Christin ermutige ich die Kirchen, ihre Reformbemühungen voranzutreiben und noch stärker alles dafür zu tun, wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft anzukommen. Dafür braucht es nicht nur mitreißende Konzepte z.B. für Familiengottesdienste, sondern auch gezielte Investitionen beispielsweise in die kirchliche Jugendarbeit."

     

  • Podiumsdiskussion im Amt für kirchliche Dienste (AKD Berlin)

    Workshop für das Themenjahr 2014: "Reformation und Politik"

    Auf Einladung von Bischof Dr. Dröge nahm Cornelia Seibeld neben Frank-Walter Steinmeier an der einleitenden Podiumsdiskussion zum Workshop "Reformation und Politik" teil.

    Zunächst begrüßte Herr Direktor Spenn die Teilnehmer des Workshops im Hause des AKD in Berlin und gab dann das Wort an Herrn Dr. Richter.

    An ein kurzes Impulsreferat des Oberkonsistorialrates Dr. Richter zum Verhältnis von Staat und Kirche und dessen Entwicklung seit dem 18. Jh., schloß sich unter der Moderation von Pfarrer Dr. Krebs (Reformierte Gemeinden in der EKBO) ein vor allem von ethischen Fragen dominiertes Gespräch an. Die Frage von Krieg und Frieden oder etwa PID wurden mehrfach behandelt und die schwierigen Abwägungsprozesse, die damit verbunden sind, erläutert.

    Weiterhin schilderten die Politiker an welcher Stelle sie in ihrem politischen Leben zum ersten Mal mit religiösen Themen in Berührung kamen und auch ihren eigenen Glauben und Überzeugungen auf die Probe stellen mußten. Frau Seibeld führte das Volksbegehren Pro-Reli und die Ladenöffnung an Adventssonntagen an, gegen die seinerzeit im Abgeordnetenhaus gestimmt hatte. Die weitere Ausweitung der Ladenöffnungen hätte zu einem weiteren Angriff auf Tradition und Kultur geführt. Die wirtschaftlichen Interessen hätten in diesem Fall zurückstehen müssen. In der Pro-Reli-Frage kritisierte sie die zögerliche Haltung der Kirchen in Bezug auf die sie unterstützenden Parteien.

    Kurz gingen die Teilnehmer auf die Herausforderungen einer zunehmend pluralistischeren Gesellschaft und den dann und wann auftretenden Infragestellungen der Staatskirchenverträge, insbesondere im finanziellen Bereich, und wie das schwindende historische Gedächtnis die Zusammenhänge nicht mehr plausibel erscheinen läßt, ein.

    In Bezug auf die pluralistische Gesellschaft mahnte Frau Seibeld an, unter Toleranz und Integrationsbemühung nicht zu verstehen, die eigenen Werte und Ideale hintan zu stellen und einer radikalen Laizität das Wort zu reden. Hier muß stattdessen lebhaft, selbstbewußt, zuweilen auch kämpferisch, der eigene (christliche) Standpunkt vertreten und auch verteidigt werden.

    In der Schlußrunde wünschte sich Frau Seibeld für die Bundestagswahl 2013 und auch für die Europawahl 2014 mehr Offenheit und eine lebhaftere Beteiligung der Kirchengemeinden an politischen Fragestellungen und Kandidatenrunden in den Wahlbezirken.

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