Pressemeldung Presse

  • Reformationstag 2017 Feiertag in Berlin

    Die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Cornelia Seibeld, erklärt:

    „Der Reformationstag hat nicht nur eine religiöse, sondern auch eine kulturelle und politische Bedeutung. Luthers Lehren legten den Grundstein für die Befreiung des Einzelnen aus dem unmündigen Kollektiv und etablierte eine Vorstellung von Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit, nach der die Freiheit nicht nur im Sinne der Solidarität zu beschränken, sondern andererseits auch zu fördern ist. Die Verbreitung der Lutherbibel hat ohne Zweifel enormen Einfluss auf die Entwicklung der hochdeutschen Sprache gehabt.

    Abgesehen von diesen kulturellen Aspekten setzte Luther mit seinem Thesenanschlag allerdings auch ein politisches Zeichen: Er machte deutlich, dass Missstände nicht einfach akzeptiert und hingenommen werden dürfen, sondern kritisch hinterfragt werden müssen und angeprangert gehören.

    Auf den gleichen Vorstellungen vom offenen Dialog und dem Kampf gegen Missstände basiert unser heutiges Verständnis von Demokratie. Deshalb ist es wichtig am 31. Oktober 2017 mit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag an den Beginn des Transformationsprozesses zu erinnern, der die Grundlagen für unser freiheitlich demokratisches Denken und Handeln in der Bundesrepublik Deutschland gelegt hat.“

  • Flüchtlingsunterkunft am Ostpreußendamm

    Seit gestern wissen wir, dass es am Ostpreußendamm eine Unterkunft für vulnerable Flüchtlinge in Wohncontainers geben wird. Hier sollen bis zu 300 Plätze geschaffen werden. Aufgrund der stetig steigenden Zahlen ist eine kurzfristige anderweitige Unterbringung der Flüchtlinge nicht möglich.

    Der Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin sehen sich selbstverständlich in der Verpflichtung, die in Deutschland grundgesetzlich gesicherten Rechte von Flüchtlingen zu respektieren und den daraus erwachsenden Notwendigkeiten gerecht zu werden. Aus diesem Grunde unterstützen wir die jetzt angekündigten Maßnahmen von Senator Czaja, rasch und unkonventionell weitere menschenwürdige Unterkünfte für aus Kriegsgebieten geflohene Menschen zu sorgen. Das Asylrecht ist ein hohes Gut und es ist unserer Geschichte geschuldet, tatsächlich verfolgten Menschen Asyl zu gewähren.

    Gleichwohl gilt es, etwaig entstehende Probleme bei der Integration der traumatisierten Menschen aus anderen Kulturkreisen frühzeitig aufzugreifen und durch von Bürgern, Verwaltung und Politik gemeinsam getragene Initiativen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

    In enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung werden wir in den nächsten Tagen Gespräche über die Ausgestaltung der Hilfe vor Ort führen. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, möchte ich die Bürger in einer Veranstaltung über die Auswirkungen für Lichterfelde informieren. Insbesondere setze ich mich mit dem Träger der neuen Einrichtung und anderen Trägern von sozialer Arbeit im Bezirk zusammen, mit denen wir schon lange vertrauensvoll zusammenarbeiten.

    Klar ist, die neue Einrichtung kann nur eine Übergangslösung für einige wenige Jahre sein. Der Standort ist als Schulstandtort vom Bezirk vorgesehen und muss als solcher auch bestehen bleiben. In einigen Jahren wird am Ostpreußendamm eine Oberschule entstehen. Bis dahin werde ich versuchen, das gemeinsame Zusammenleben von Flüchtlingen und Berlinern so gut es geht zu ermöglichen und Konflikten möglichst entgegenzuwirken.

  • Kirchenpolitisches Frühstück der CDU-Fraktion Berlin

    Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus und der ersten stellvertretenden Vorsitzenden und kirchenpolitischen Sprecherin Cornelia Seibeld, kamen am morgen des 03. Juli 2014 der geschäftsführende Fraktionsvorstand der CDU, das Präsidium der Berliner CDU, sowie eine Delegation der Evangelischen Kirsche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz unter Bischof Dr. Markus Dröge und eine Delegation des Erzbistums Berlin unter Leitung von Kardinal Woelki im Abgeordnetenhaus zusammen.

    Themen waren vor allem die Bildung und hier insbesondere die Sicherung und Stärkung der Schulen in freier Trägerschaft, insbesondere der christlich getragenen Schulen sowie die Flüchtlingspolitik.

    Insbesondere bei der Flüchtlingspolitik wurde deutlich, dass sowohl die beiden christlichen Kirchen als auch die CDU die Schicksale der betroffenen Menschen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Deutlich machten insbesondere Vertreter der CDU, dass diejenigen Flüchtlinge, die sich über Recht und Gesetz hinwegsetzen, nicht besser behandelt werden dürfen, als diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten.

    Die Kirchen und die CDU-Fraktion verständigten sich auf die Einsetzung eines gemeinsamen Arbeitskreises Bildung sowie eines weiteren zum Thema Flüchtlingspolitik.

  • VORZEITIGES AUSSETZEN DER OPTIONSPFLICHT IST FÜR BERLIN KEINE OPTION

    Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt:

    „Das vorzeitige Aussetzen der Optionspflicht ist für Berlin keine Option! Die Bundesrepublik Deutschland unterliegt als Rechtsstaat der Gesetzesbindung. Dazu gehört auch, dass sich die Verwaltung an Recht und Gesetz hält und nicht an Gesetze in spe, deren Umfang und Inhalt noch nicht feststehen.

  • KÖRPERWELTEN-MUSEUM“ IST WEDER KUNST NOCH WISSENSCHAFT

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, und der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan SCHLEDE, erklären zur möglichen Eröffnung der „Körperwelten“-Ausstellung von Gunther von Hagens:

    „Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung ist weder Kunst noch Wissenschaft. Die Menschenwürde gilt nicht nur für Lebende, sondern auch für Verstorbene.

    Die Exponate werden nicht zu wissenschaftlichen Zwecken ausgestellt und betrachtet, sondern befriedigen die menschliche Sensationslust. Wenn es Gunther von Hagens um die reine Wissenschaft ginge, würden die Plastinate nur den Menschen zugänglich gemacht, die sich wissenschaftlich mit der Anatomie des Menschen beschäftigen. Ein Merchandising-Shop, in dem Leichenteile gekauft werden können, widerspricht dem wissenschaftlichen Charakter.

    Die Ausstellung zudem an einem solch zentralen Ort Berlins einzurichten, lehnen wir ab. Die ‚Körperwelten‘-Ausstellung sorgt zweifelsohne für Diskussionen, aber sie verstört auch viele Menschen. Der Fernsehturm ist einer der exponiertesten Orte der Stadt, wo Touristen wie auch Berlinerinnen und Berliner unvorbereitet mit dieser Ausstellung konfrontiert werden würden. Gerade für Kinder und Jugendliche kann dies ein Problem darstellen, da sie das Gesehene anders oder vielleicht auch gar nicht verarbeiten können.“

  • DEUTSCHE BISCHOFSKONFERENZ IST WILLKOMMEN IN BERLIN

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD, erklärt zum Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa, den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von Bonn nach Berlin zu verlegen:

    „Die Deutsche Bischofskonferenz ist willkommen in der Bundeshauptstadt Berlin. Einen Umzug von Bonn an die Spree würden wir sehr begrüßen.

  • Besuch im Landeslabor Berlin-Brandenburg

    Am 30.1.2014 traf Cornelia Seibeld, MdA, mit ihren Kollegen Joschka Langenbrinck von der SPD und der Staatssekretärin Sabine Töpfer-Kataw mit 16 Studentinnen des Landeslabors Berlin Brandenburg zusammen. In dem Austausch ging es u.a. um eine bessere Abstimmung und Optimierung der Ausbildung. Sowohl bei der Ausbildungsordnung, als auch bei den Hospitationen in den einzelnen Bezirken gibt es Nachbesserungsbedarf. Das Landeslabor Berlin-Brandeburg ist ein Institut für Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Umwelt und in Berlin und Frankfurt/Oder angesiedelt.

  • Herbert-Renner-Stiftung ermöglicht musikalische Förderungan der Mercator-Grundschule

    Durch die Förderung der Herbert-Renner-Stiftung ist es mehreren Schülern der Mercator-Grundschule möglich kostenlos ein Instrument zu erlernen.

    Aktuell werden drei Schüler mit einer Ausbildung an Gitarre, Saxophon und Geige gefördert. Der Unterricht wird durch Musiklehrer der Musikschule Steglitz-Zehlendorf durchgeführt. Die Herbert-Renner-Stiftung mit Sitz in Berlin unterstützt Jugendliche und Kinder und fördert ihre Erziehung und Bildung.

    Cornelia Seibeld, MdA, freut sich, daß durch ihre Vermittlung eine musikalische Förderung an der Mercator-Grundschule durch die Stiftung zustande kam.

  • Neujahrsempfang 2014 bei der Frauen Union der CDU

    im Hans-Rosenthal-Haus

    Stellvertretend für den Kreisvorsitzenden der CDU Steglitz-Zehlendorf Thomas Heilmann hielt Cornelia Seibeld, MdA, Grußworte an die FU der CDU Steglitz-Zehlendorf.

  • SEIBELD: KIRCHEN BRAUCHEN MEHR MUT FÜR MITREIßENDE KONZEPTE

    Presseerklärung:

    Die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, Cornelia Seibeld, erklärt zur gestern veröffentlichten Jahresstatistik der Evangelischen Kirche in Deutschland:

    "Die Mitgliederentwicklung der christlichen Kirchen ist sehr bedauerlich und sollte nicht nur die Kirchenleitenden aufhorchen lassen. Dass Ende 2011 immerhin noch 61,5 Prozent aller Deutschen einer christlichen Kirche angehörten, unterstreicht zwar nach wie vor die Bedeutung der Kirchen für unsere Gesellschaft, aber der anhaltende Mitgliederschwund ist weiterhin ungebremst.

    Die Kirchen sind wichtige Stimmen gerade auch in der Sozialpolitik. Sie mahnen, teilweise zu Recht, politisches Handeln an und tragen mit ihrer Grundhaltung dazu bei, dass die politischen Akteure alle im Blick behalten.

    Jedoch muss sich die Evangelische Kirche fragen lassen, ob sie es sich nicht zu einfach macht, wenn sie die Gründe für den anhaltenden Abwärtstrend allein auf die Nachwirkungen der DDR, auf steuerliche Belastungen oder den 'Zuzug nicht-christlicher Ausländer' zurückführt. Das ist fast so, als ob eine politische Partei nach einer Wahl den Verlust von zehn Prozentpunkten nur mit dem demographischen Wandel erklären würde.

    Als evangelische Christin ermutige ich die Kirchen, ihre Reformbemühungen voranzutreiben und noch stärker alles dafür zu tun, wieder im Mittelpunkt der Gesellschaft anzukommen. Dafür braucht es nicht nur mitreißende Konzepte z.B. für Familiengottesdienste, sondern auch gezielte Investitionen beispielsweise in die kirchliche Jugendarbeit."

     

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