25.02.2019

Aus der taz

Eine „Einwanderungsbehörde“ für Berlin

Landesamt für Willkommenskultur

„Landesamt für Einwanderung“ statt „Ausländerbehörde“ – Rot-Rot-Grün baut Berlins Verwaltung um. Die Koalition erhofft sich eine Signalwirkung.

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In der Opposition teilt man diesen Optimismus nicht. Cornelia Seibeld (CDU), ebenfalls integrationspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, sagte der taz, die Herauslösung der Abteilung aus dem bestehenden Landesamt sei kein geeignetes Mittel, den steigenden Anforderungen zu begegnen. Das neue Landesamt sei außerdem das falsche Mittel, um Integration zu vereinfachen: „Weder von der Ausländerbehörde noch einer umbenannten Behörde wird ein wesentlicher Beitrag zur Integration geleistet werden können.“

Statt zusätzlicher Führungspositionen würden weitere Sachbearbeiter*innen gebraucht, fügte Seibeld hinzu. Die vorgestellten Änderungen blieben sonst vor allem Augenwischerei.

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http://www.taz.de/Eine-Einwanderungsbehoerde-fuer-Berlin/!5576088/

 
 
 

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