Flüchtlingsunterkunft am Ostpreußendamm

Seit gestern wissen wir, dass es am Ostpreußendamm eine Unterkunft für vulnerable Flüchtlinge in Wohncontainers geben wird. Hier sollen bis zu 300 Plätze geschaffen werden. Aufgrund der stetig steigenden Zahlen ist eine kurzfristige anderweitige Unterbringung der Flüchtlinge nicht möglich.

Der Senat und das Abgeordnetenhaus von Berlin sehen sich selbstverständlich in der Verpflichtung, die in Deutschland grundgesetzlich gesicherten Rechte von Flüchtlingen zu respektieren und den daraus erwachsenden Notwendigkeiten gerecht zu werden. Aus diesem Grunde unterstützen wir die jetzt angekündigten Maßnahmen von Senator Czaja, rasch und unkonventionell weitere menschenwürdige Unterkünfte für aus Kriegsgebieten geflohene Menschen zu sorgen. Das Asylrecht ist ein hohes Gut und es ist unserer Geschichte geschuldet, tatsächlich verfolgten Menschen Asyl zu gewähren.

Gleichwohl gilt es, etwaig entstehende Probleme bei der Integration der traumatisierten Menschen aus anderen Kulturkreisen frühzeitig aufzugreifen und durch von Bürgern, Verwaltung und Politik gemeinsam getragene Initiativen möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

In enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung werden wir in den nächsten Tagen Gespräche über die Ausgestaltung der Hilfe vor Ort führen. Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, möchte ich die Bürger in einer Veranstaltung über die Auswirkungen für Lichterfelde informieren. Insbesondere setze ich mich mit dem Träger der neuen Einrichtung und anderen Trägern von sozialer Arbeit im Bezirk zusammen, mit denen wir schon lange vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Klar ist, die neue Einrichtung kann nur eine Übergangslösung für einige wenige Jahre sein. Der Standort ist als Schulstandtort vom Bezirk vorgesehen und muss als solcher auch bestehen bleiben. In einigen Jahren wird am Ostpreußendamm eine Oberschule entstehen. Bis dahin werde ich versuchen, das gemeinsame Zusammenleben von Flüchtlingen und Berlinern so gut es geht zu ermöglichen und Konflikten möglichst entgegenzuwirken.


 
 
 

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