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Sie sind hier: Startseite 06.01.2011 Presseerklärung: Dioxin-Skandal auch schon ein Berliner...

Cornelia Seibeld MdA

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Lichterfelde und Lankwitz,

das Abgeordnetenhaus und die BVV haben sich jeweils am 27.10.2011 konstituiert.

Ich bin in den Ausschuß für Verfassungsschutz und den Ausschuß für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Verbraucherschutz und Geschäftsordnung gewählt worden. Ebenso bin ich nunmehr erneut Beisitzerin im Präsidium des Berliner Abgeordnetenhauses.

Weiterhin bin ich zur 1. stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im AGH gewählt worden.

Ich hoffe, ich kann mit meiner Arbeit sowohl im Abgeordnetenhaus als auch im Wahlkreis das Vertrauen rechtfertigen, daß Sie in mich gesetzt haben und in den kommenden Jahren auch diejenigen überzeugen, die mich noch nicht gewählt haben.

Sie können mich bei einer erfolgreichen Arbeit im Wahlkreis unterstützen, indem Sie mich über aktuellen Probleme und Themen im Wahlkreis auf dem laufenden halten. Sie erreichen mich nach wie per mail (cornelia.seibeld@berlin.de) oder unter 030/897 30 89 50. Zusätzlich werde ich in den kommenden Wochen meine regelmäßige Bürgersprechstunde wieder anbieten.

 

 

Beste Grüße
Ihre Cornelia Seibeld
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Cornelia Seibeld, MdA
(Ortsvorsitzende CDU Lilienthal)

SEIBELD: Dioxin-Skandal auch schon Berliner Problem? - Oder legt Lopmscher Ei-Skandal auf Eis?

Zum Dioxin-Skandal erklärt die stellvertretende Vorsitzende und verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Cornelia SEIBELD:

"Seit über einer Woche erlebt die Nordhälfte Deutschlands einen immensen Dioxin-Skandal, doch die Berliner Senatorin für Verbraucherschutz, Katrin Lompscher, scheint im Winterschlaf zu sein. So hat zwar eine erste Überprüfung des einzigen Legehennenbetriebes in Berlin keine Anzeichen auf Dioxin belastetes Futter ergeben. Ruhe allerdings verspricht diese Überprüfung keineswegs: Denn was ist mit landwirtschaftlichen Produkten (vor allem Geflügelfleisch) aus betroffenen Bundesländern, die nach Berlin transportiert worden sind? Frau Lompscher ist sich der möglichen Ausbreitung offenbar überhaupt nicht im Klaren und hat anscheinend nach viel zu später Überprüfung den Ei-Skandal bereits wieder auf  Eis gelegt.

Doch dieser Skandal bedarf weit größerer Schutzmaßnahmen: Wir fordern die Senatorin auf, sehr schnell eine Logistikkette vorzulegen, auf welchen Wegen eventuell belastete landwirtschaftliche Vorprodukte oder weiterbearbeitete Endprodukte den Berliner Markt erreicht haben oder haben könnten. Diese Distributionswege sollten künftig innerhalb weniger Stunden recherchierbar und nachweisbar sein.

Dafür müsste allerdings endlich auch ein weiteres Problem dieses Senats angegangen werden: Die viel zu geringe Ausstattung u.a. bei den Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsämtern. Seit Jahren besteht auch hier eine Fehlallokation. So sind beispielsweise Mindestanforderungen des Landes an die Bezirke noch immer nicht formuliert und die Aufgaben auf die Bezirke zwar übertragen, aber nicht finanziell und damit personell untersetzt. Hier muss dringend nachgebessert werden.

Die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sind bislang nur deshalb noch nicht im Fokus des Interesses gewesen, weil sie selbst aufgrund fehlender landwirtschaftlicher Betriebe oder Produktionsanlagen keine Verarbeitung belasteter Futterbestände aufwiesen. Als Abnehmer von landwirtschaftlichen Endprodukten jedoch sind sie Massenmärkte und deshalb besonders gefährdet."

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© Cornelia Seibeld 2012, Website von Bernhard Lücke