Hildburghauser

  • Anwohnerveranstaltung und Fragen zur Baumaßnahme Hildburghauser Straße

    Liebe Anwohnerinnen und Anwohner der Hildburghauser Straße,

    Sie sind von der Sanierung der Hildburghauser Straße betroffen. Und Sie haben, wie ich auch, berechtigte Kritik am Baufortschritt und an der Durchführung der Maßnahme an sich. In einer Anwohnerveranstaltung, zu der ich die zuständige Stadträtin von den Grünen eingeladen hatte, blieb diese zunächst die allermeisten Antworten auf Ihre Fragen schuldig. Ich habe das nicht akzeptieren wollen und daher den Fragenkatalog schriftlich zusammen gestellt und an das Amt weitergeleitet. Ich hatte Ihnen versprochen, die eingehenden Antworten auf meiner Homepage zu veröffentlichen. Sie sind nun eingetroffen (s.u.)

    Bitte melden Sie sich gerne bei mir oder in meinem Büro, wenn Sie weitere Fragen haben oder wenn es erneut Schwierigkeiten gibt. Wir alle haben ein hohes Interesse daran, dass die Sanierung jetzt wirklich zügig und sachgerecht zum Ende gebracht wird.

    Herzliche Grüße
    Ihre Cornelia Seibeld, MdA

    Aktualisierung 30.07.2018:

    Nun gibt es diese Antworten, ich habe hier das Orignalschreiben verlinkt.

    Manche Sachverhalte sind klar geworden, andere Punkte bleiben noch offen. Schön, dass wir die gewünschte Mittelinsel realisieren konnten und dass der Verlust von Parkplätzen weiter begrenzt werden konnte.  Nicht schön, dass die weitere Planung sich bis ins Jahr 2020 zieht. So wird erst Anfang Oktober der nächste Bauabschnitt fertig und ein weiterer eingerichtet. Zugesagt hat das Bezirksamt, dass die Anwohner im August/September 2018 eine Anwohnerinformation bekommen. Offen bleibt aber immer noch, wie das Bezirksamt die Gewerbetreibenden unterstützen will.

    Im Einzelnen:

    lm Rahmen der Sanierung der Hildburghauser Straße wird am 01. 10. 2018 die Verkehrsfreigabe für den Bauabschnitt zwischen der Heinersdorfer Straße und dem Steinheilpfad erfolgen. Am 01.10.2018 wird der Bauabschnitt vom Steinheilpfad bis zum Achenseeweg, eventuell aber auch bis zur Mariannenstraße eingerichtet.

    Diesbezüglich erfolgen in den nächsten Wochen die letzten Detailabstimmungen und ab Mitte/Ende August die entsprechenden Anwohnerinformationen.
    Nun zu den einzelnen Fragen

    1. Für schnellere und komfortablere Ein-und Ausparkvorgänge werden möglichst viele Parkbuchten mit direktem Übergang zu den Grundstücksüberfahrten hergestellt. Im Endzustand sollen Ein-und Ausparkvorgänge den fließenden Verkehr in der Hildburghauser Straße möglichst wenig beeinträchtigen.
      Zur Vermeidung von Parksuchverkehr wird versucht möglichst viele Parktaschen anzulegen. Eventuelle Sichtbehinderungen beim Einfahren in die Hildburghauser Straße durch parkende Fahrzeuge lassen sich daher nicht immer ausschließen.
    2. Diese Radfahrbügel dienen den Kunden von der Gaststätte "Weißes Röss'I" und demgegenüber liegenden Supermarkt "nahkauf'. Diese Radfahrbügel erfüllen aber auch eine. Poller"-Funktion, um unberechtigte Parkvorgänge auf dem Gehweg unbedingt zu vermeiden.

      Somit sind auch die Kfz-Fußgänger-Sichtbeziehungen im Knotenbereich immer sichergestellt. Deshalb erfolgte eine großzügig aufgestellte Anzahl an Radfahrbügeln, In Zukunft werden häufiger Radfahrbügel anstatt Poller eingesetzt, um gute Sichtbeziehungen sicherzustellen, aber auch um den Radverkehr zusätzlich zu fördern.

    3. Im aktuellen Bauabschnitt zwischen der Heinersdorfer Straße und dem Steinheilpfad entfielen geplante Grünflächen für mehr Parkplätze. Je nach Leitungsbestand kommt es während der Bauausführung auch zu Anpassungen der geplanten Parkflächen, um unverhältnismäßige Baukosten zu vermeiden. Die Parkdrucksituation westlich der Heinersdorfer Straße wird sich in den nächsten Monaten nach der Verkehrsfreigabe des aktuellen Bauabschnittes am 01.10.2018sicherlich entspannen.
    4. Im unmittelbaren Bereich der Grünanlage an der Hildburghauser Straße 87, 88 wird ebenfalls eine 3,0m breite Mittelinsel hergestellt. Die von den Anwohnern gewünschte Mittelinsel in diesem Streckenbereich wird somit realisiert.
    5. Hinsichtlich der Anlegung von Bushaltestellen sind im Neubau größere Warteflächenbereiche zu gewährleisten, um Nutzungskonflikte mit vorbei laufenden Fußgängern und Radfahrenden zu vermeiden. Hinsichtlich der Haltestellenabstände erfolgten ebenfalls intensive Abstimmungen mit der BVG. Die Haltestellenstandorte wurden hinsichtlich der barrierefreien baulichen Ausführung und für das Betriebskonzept der BVG optimiert.
    6. Es erfolgen noch weitere intensive Abstimmungen zwischen der BVG, der VLB und dem SGA hinsichtlich der Buslinienführung während der Bauzeit im Knotenpunktbereich der Mariannenstraße. Aufgrund der schmalen Nebenstraßen werden auf der noch nicht festgelegten Umleitungsstrecke sicherlich beidseitige Parkverbotszonen erforderlich sein. Im Bereich der Mariannenstraße wird aber nicht vor Ende 2019 gebaut.
    7. Für den Bereich östlich vom Steinheilpfad erfolgten noch keine verkehrsrechtlichen Anordnungen hinsichtlich der Wegweisung und Verkehrszeichen. Gemäß aktueller Anordnung für den Endzustand erfolgt eine Wegweisung für den Schwerlastverkehr von der Osdorfer Straße in die Hildburghauser Straße.

      Dieses Wegweisungsschild für den Schwerlastverkehr bleibt aber während der gesamten Bauzeit abgedeckt. Für die Anlegung längerer Streckenabschnitte mit Radverkehrsanlagen hätte eine erhebliche Anzahl an Parkplätzen entfallen müssen. Aufgrund der hohen Anzahl benötigter Anwohnerparkplätze werden daher auf längeren Streckenabschnitten keine Radverkehrsanlagen angelegt.

    8. Es erfolgen stichpunktartige Geschwindigkeitskontrollen der Polizei auf dem Lichterfelder Ring.
    9. Eine Zusage von Dialog Displays ist dem Straßen- und Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf nicht bekannt. Dialog Displays werden aber in der Regel nicht auf Umleitungsstrecken, sondern nur im Endzustand auf Streckenabschnitten mit größerem Fußgängeraufkommen und querenden Kindern eingesetzt.
    10. Mehrere gesunde Bäume stehen zu dicht an den Bestandsborden und drohen bei der Herausnahme der Borde bereits abzurutschen. Für die Neusetzung von Borden müssen ab Bordvorderkante ca. 50 cm Baufreiheit für die Herstellung der Bordrückenstütze bestehen. Die Bestandsborde wurden häufiger ohne Rückenstütze gebaut und sind mit Wurzeln durchwachsen.

      Zur Einhaltung des Lichtraumprofils dieser Schwerlaststrecke mit Busverkehr müssen ebenfalls mehrere Bäume gefällt werden. Ab Bordvorderkante sind mindestens 0,5m bis zum Baum einzuhalten. Dieser Sicherheitsabstand wird bei vielen Bestandsbäumen nicht eingehalten. Es werden aber umfangreiche Baumneupflanzungen erfolgen. Es gibt vor Ort aber auch Anpassungen der Parkbuchten, um erhaltenswerte Bäume stehen zu lassen.

    11. Nach Dienstende sind alle Baufahrzeuge und Baumaterialien so abzustellen, dass die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge auch weiterhin gewährleistet ist. Auch während der Arbeitszeit müssen die Bauunternehmen innerhalb kürzester Zeit eine ungehinderte Zufahrt für Rettungsfahrzeuge sicherstellen können.
    12. Die Nebenstraßen werden häufiger für die Lagerung von Baumaterialien genutzt, um effektiver arbeiten zu können. Es werden aber nur die Flächen bis zur ersten Grundstücksausfahrt bzw. Hauseingang genutzt.
    13. Aus Sicherheitsgründen muss gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung der gesamte Baubereich durch Absperrzäune abgesichert werden. Diese rechtliche Vorgabe führt zu einer hohen Anzahl an Absperrzäunen vor Ort.
    14. Aufgrund einer zu jedem Bauabschnitt zu gewährenden einseitigen Gehwegfreigabe und mehrerer dringend notwendiger Leitungsarbeiten lässt sich der Bauablauf nur noch sehr eingeschränkt beschleunigen. Es erfolgen aber jede Woche intensive Abstimmungen mit den beteiligten Baufirmen um den Bauablauf weiter beschleunigen zu können.
    15. Die Bauausführung erfolgt in der Regelzeit von ca. 7:00 Uhr bis 15:30 Uhr. Deshalb sehen sicherlich viele Berufstätige nach Ihrer Arbeit keine Bauarbeiter mehr vor Ort. Viele zeitaufwendige Erdarbeiten lassen sich auf den ersten Blick auch nicht erkennen. Personalaufstockungen hinsichtlich der Arbeitszeitlängen hätten unverhältnismäßig hohe Mehrkostenansprüche der Baufirmen zur Folge. Hinsichtlich der Platzverhältnisse vor Ort können nicht mehr Bauarbeiter sinnvoll parallel arbeiten. Es kommt bereits jetzt häufiger zu Baubehinderungen aufgrund der engen Platzverhältnisse. Insbesondere die An-und Abfuhr von Baumaterialien mit mehr Baufahrzeugen ist auf der zu schmalen Fahrbahn nicht möglich.
    16. Es erfolgen mit der BVG in den nächsten Monaten intensive Abstimmungen hinsichtlich der Buslinienführung während des nächsten Bauabschnittes ab Ende September, Anfang Oktober2018. Die Bushaltestellen in dem Bereich zwischen dem Blanckertzweg und der Heinersdorfer Straße könnte die BVG bei Bedarf bereits nutzen.
    17. Am 01.10.2018 erfolgt die Verkehrsfreigabe für den Bereich zwischen der Heinersdorfer Straße und dem Steinheilpfad. Ab Anfang Oktober 2018 wird der nächste Bauabschnitt zwischen dem Steinheilpfad und dem Achenseeweg begonnen.
    18. Der Straßenquerschnitt ändert sich nicht hinsichtlich der Fahrbahnbreite (6,0m) und Parkbuchten (2,0m). In diesem Bereich gibt es auf der nördlichen Seite mehrere weit zurückgesetzte Grundstückszufahrten. Die Grundstücksgrenzen bleiben im Rahmen der Straßenbaumaßnahme unverändert.
    19. Im Streckenabschnitt der Sondershauser und Zerbster Straße wird nicht vor Ende 2019 gebaut.
    20. Aufgrund des zu schmalen Straßenquerschnitts sind keine markierten Trennstreifen zwischen dem ruhenden und fließenden Verkehr zu realisieren. Dieses Sicherheitsrisiko beim Öffnen der Fahrzeugtüren auf der Fahrerseite lässt sich bei diesem schmalen Straßenquerschnitt nichtausschließen.
    21. Die Straßenbauleistungen erfolgen bis zum Bauabschluss durch die Firma Matthäi.

     

    Die Fragen in der Übersicht:

    Für die Anwohnerveranstaltung am 12. Juni 2018 hatte ich die verantwortliche Stadträtin Maren Schellenberg (Grüne) eingeladen, über den Stand der Bauarbeiten zu berichten. In der Veranstaltung haben die Anwohner viele Fragen gestellt, von denen die meisten offen geblieben sind. Deshalb habe ich diese Fragen gesammelt und hier zusammen gefasst.

    1. Wird die aktuell schlechte Grundstücksausfahrtssituation in dem bereits fertiggestellten Abschnitt verbessert? Die Sicht ist zur Straße nicht möglich, da die Parkplätze bis unmittelbar an die Ausfahrt reichen. (Hildburghauser Str. 213b)
    2. Für welche Radfahrer sind die sieben bzw. fünf Edelstahlbügel vor dem „Weissen Rössl“ bzw der Total-Tankstelle gedacht? Wer hat die Kosten dafür übernommen?
    3. Wer bezahlt die Schäden an Zaun und Parkplatz für Auto?
    4. Warum werden entgegen der Bauplanungsunterlagen weniger Parkplätze dafür 15 Meter lange Grünstreifen hergerichtet? Es fehlen nunmehr diverse Parkplätze.
    5. Hildburghauser Straße Ecke Sondershauser sind zwei Fußgängerinseln in der Planung. Ca 150 m an der Grünanlage, dort wo Betreuerinnen von Kindern, Radfahrer, Fußgänger und viele Jogger die Straße kreuzen, wäre ein derartiger Überweg wesentlich nötiger.
    6. Warum sollen eigentlich die Bushaltestellen beidseitig verlegt werden?
    7. Ist im dritten Bauabschnitt geplant, den Verkehr über die Mariannenstraße abzuleiten oder über die Nebenstraßen wie z.b. die Sondershauser? Wenn ja, werden dafür in den Nebenstraßen Verkehrsänderungen vorgenommen um Staus und Ähnliches zu vermeiden?
    8. Bleibt die Hildburghauser Straße als Autobahnzubringer ausgeschildert?
    9. Warum kein Radweg?
    10. Gibt es E-Tankstellen?
    11. Warum finden im Lichterfelder Ring so gut wie keine Geschwindigkeitskontrollen statt?
    12. Warum werden im Lichterfelder Ring keine Dialog Displays aufgestellt, die uns schriftlich vom Bezirk zugesagt wurden?
    13. Warum wurden viele große, gesunde, alte Bäume gefällt anstatt die geplanten Parkbuchten an die Positionen dieser (inzwischen gefällten) Bäume anzupassen?
    14. Ist die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen sichergestellt? Bei der derzeitigen Situation bezweifle ich das.
    15. Warum müssen in den Nebenstraßen die Parkplätze just jetzt durch weitere Baustellen verknappt werden?
    16. Warum scheint das Wichtigste an diesen Baustellen zu sein, sie vor den Anwohnern abzuschirmen? Das Ausmaß an Bauzäunen scheint übertrieben!
    17. Wie kann der Bau beschleunigt werden? Bitte mit Zeitplan.
    18. Warum dauert der Bau so lange wenn die Finanzierung steht? Die Baufirmen glänzen durch ständige Abwesenheit.
    19. Wann führt der Bus 112 wieder durch die Hildburghauser Straße?
    20. Wie fährt der M11 während der Bauphase?
    21. Wann ist der Bauabschnitt Hildburghauser Straße 140 an der Reihe?
    22. Warum ist zwischen Verlängerter Georgenstraße und Oberhofer Weg der einzige Abschnitt, wo Grundstücke verkleinert werden? Meines Erachtens nach ist eine einheitliche durchgehende Straßenführung besser.
    23. Wann beginnt der Bauabschnitt Zerbster/Sondershauser Straße und wann ist Fertigstellung?
    24. Parkplätze am Straßenrand?
    25. Ist die Straßenbaufirma schon bekannt? Ich hoffe sehr, es ist nicht die Firma die am Flughafen Schönefeld arbeitet.

    Die Fragen habe ich iam 14. Juni 2018 schriftlich an das Bezirksamt weiter geleitet. Ich erwarte eine zügige Beantwortung und werde die Antworten hier einstellen, sobal sie verfügbar sind.

  • 17.03.2015

    Berliner Woche: Hildburghauser Straße: Firma verlangt Nachprüfung der Auftragsvergabe

    Lichterfelde. Der Ausbau der Hildburghauser Straße beschäftigt den Bezirk schon seit Jahren. Vor allem die Anwohner sehen dem Vorhaben mit Ungeduld entgegen. Doch ihre Geduld wird weiter strapaziert. Eine Firma hat ein Nachprüfungsverfahren der Vergabeentscheidung initiiert.

    Auf eine schriftliche Anfrage der CDU-Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus Cornelia Seibeld antwortete der Senat, dass solche Nachprüfungsverfahren und die sich anschließenden Beschwerdeverfahren bis zu mehrere Monate dauern können.

    Cornelia Seibeld gibt auch dem Bezirk die Schuld an der erneuten Verzögerung. Die Verantwortlichen hätten Nachprüfungs- oder Widerspruchsverfahren von vornherein einkalkulieren müssen. Es sei schließlich nicht überraschend, dass unterlegene oder nicht berücksichtigte Firmen Zweifel an der Vergabepraxis anmelden. "Ich hätte mir gewünscht, dass der Bezirk eventuelle Widersprüche eingeplant und die Auftragsvergabe früher gestartet hätte. Dann wäre genügend Luft gewesen und die Maßnahme hätte trotz Nachprüfungs- oder Gerichtsverfahren pünktlich im März beginnen können." Im schlimmsten Fall lande der Widerspruch vor dem Kammergericht. Dann könnte sich der Ausbau erheblich verzögern.

    http://www.berliner-woche.de/lichterfelde/bauen/hildburghauser-strasse-firma-verlangt-nachpruefung-der-auftragsvergabe-d72855.html
  • Bauvorhaben Hildburghauser - es gibt Bewegung

    Die europaweite Ausschreibung für die größe Strassenbaumassnahme im Bezirk ist "draussen"

    Die im Bezirksamtes zuständige Stadträtin hat Neues mitgeteilt. Anfang Oktober ist die europaweite Ausschreibung in die Wege geleitet worden. Noch 2014 rechnet das Bezirksamt mit der Beauftragung einer Baufirma. Die Arbeiten sollen nach Ende der Frostperiode also im Frühjahr 2015 aufgenommen werden.

    Die Umleitungen haben es in sich, sie sind der Nadelöhr-Funktion der Hildburghauser geschuldet. Voraussichtlich (endgültige Klärung steht noch aus) gilt:

    • Der unmittelbare Anliegerverkehr wird abschnittsweise zwischen Mariannenstrasse und Blankertzweg eingerichtet
    • Der LKW-Verkehr wird über Malteserstrasse und Kaiser-Wilhelm-Strasse großräumig umgeleitet
    • Der bezirkliche Verkehr wird über den vorher sanierten Lichterfelder Ring umgeleitet. Dort werden temporär Ampeln aufgestellt, um den Verkehrsfluss steuern können.

    Infos über die Auswirkungen auf die Buslinien 112 (entlang der Hildburghauser) und 380 / 284 (kreuzen die Hildburghauser) stehen noch aus. Wir informieren, wenn entsprechende Informationen vorliegen.

    Endlich geht es also voran, endlich gibt es eine Perspektive für die Strasse, deren Zustand seit langem eine Zumutung für alle ist!

  • Drucksache 17 / 14 039 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode

    Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Cornelia Seibeld (CDU) vom 19. Juni 2014 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 20. Juni 2014) und Antwort

    Bauvorhaben Hildburghauser Straße – Rolle der Verkehrslenkung Berlin (VLB)

    Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

    Frage 1: Wann wird die VLB dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf die für die Ausschreibung des Bauvorhabens Hildburghauser Straße dringend benötigten Unterlagen zukommen lassen?

    Antwort zu 1: Das Bezirksamt benötigt keine Unterlagen für die Ausschreibung des Bauvorhabens von der VLB und hat solche auch nicht angefordert. Vor der Ausschreibung sind aber die zu erwartenden verkehrlichen Vorgaben der VLB einzuholen. Dazu muss das Bezirksamt, gerade bei sehr komplexen Maßnahmen, wesentliche, für die Bewertung des Bauvorhabens notwendige Informationen zusammenstellen. Auf deren Grundlage ist dann eine effektive Vorbereitung und zielorientierte Durchführung eines Vorgesprächs möglich.

    Da für das Bauvorhaben Hildburghauser Straße einige verkehrliche Untersuchungen bzw. Planungen erforderlich sind (u.a. Anpassung von Schaltungen der Lichtsignalanlagen (LSA), Planung provisorischer LSA, Umweltgutachten bei der Umleitung des Verkehrs durch eine Tempo 30-Zone, Anzahl der wegfallenden Parkplätze), hat die VLB mit Anschreiben vom 14. April 2014 und 5. Juni 2014 das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin um Übermittlung weitergehender Informationen gebeten, die sie jedoch bis heute nicht erhalten hat. Ungeachtet dessen ist nunmehr für den 10.7.2014 ein Vorgespräch zwischen der VLB, dem Bezirksamt und der für das Verkehrsführungskonzept zuständigen Firma anberaumt worden.

    Frage 2: Trifft es zu, dass die VLB dem Bezirk per Mail mit Datum vom 17.03.2014 mitgeteilt hat, sie habe für eine zeitnahe Bearbeitung nicht genügend Personal?

    Antwort zu 2: Hierzu kann keine Aussage getroffen werden. Die in dieser Frage genannte E-Mail vom 17.3.2014 ließ sich bei der VLB leider nicht mehr ermitteln.

    Frage 3: Ist es hinnehmbar, dass der Bezirk auf die mehrfach vorgetragene Bitte um ein Vorgespräch, bislang keine angemessene Reaktion erhalten hat?

    Antwort zu 3: Zum Hintergrund des Verfahrensablaufs bei komplexen Baumaßnahmen wird auf die Antwort zu 1. verwiesen. In Anbetracht knapper personeller Ressourcen hält der Senat die Anforderung von zur verkehrlichen Bewertung notwendigen Informationen zur Vorbereitung effektiver Vorgespräche für eine angemessene Vorgehensweise; entscheidend ist insoweit der jeweilige Einzelfall.

    Frage 4: Ist er der Meinung, dass die VLB den ihr gestellten Aufgaben gerecht wird?

    Antwort zu 4: Die VLB leistet insgesamt in Anbetracht der Vielzahl ihrer Aufgaben eine gute Arbeit. Leider bestehen insbesondere im Referat VLB A (Ereignismangement) dauerhaft personelle Engpässe, die die Aufgabenerledigung erschweren. Dies hat dazu geführt, dass es in den vergangenen drei Jahren wiederholt zu Beschwerden über zu lange Bearbeitungszeiten in diesem Bereich gekommen ist. Eine Aufstockung des dauerhaften Personalkörpers könnte insoweit zu einer Verbesserung führen. Daher wurden vier Beschäftigungspositionen geschaffen, von denen bereits zwei besetzt werden konnten. Die Besetzung wird allerdings durch die zeitliche Befristung erschwert.

    Frage 5: Wird der Senat, die dem Bezirk aufgrund der Nicht-Einleitung der Baumaßnahme auferlegte Strafkürzung erlassen oder anderweitig ersetzen?

    Antwort zu 5: Die Ursache der verhängten Sanktion ist nicht von der VLB zu vertreten. Das Bezirksamt muss einen gegebenenfalls erforderlichen finanziellen Ausgleich durch eigene haushaltswirtschaftliche Maßnahmen gewährleisten.

    Berlin, den 07 Juli 2014

    In Vertretung
    Christian Gaebler
    ................................
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

    (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 08. Juli 2014)

 
 
 

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