Schulen schützen vor Religionskonflikten

Kinder dürfen nicht dazu missbraucht werden, durch die demonstrative zur Schaustellung religiöser Symbole wie das Kopftuch ihre Mitschüler zu beeinflussen. Religiöse Symbolik hat in der Schule nichts verloren, erst recht nicht, wenn sie politisch motiviert ist. Das betrifft Kinder bis 14 Jahren und jegliche zur Schau getragene religiöse Symbole.

++ Neutralitätsgebot muss auch für unsere Kinder gelten

Dirk Stettner, bildungspolitischer Sprecher, und Cornelia Seibeld, religionspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklären:

„Kinder dürfen nicht dazu missbraucht werden, durch die demonstrative zur Schaustellung religiöser Symbole wie das Kopftuch ihre Mitschüler zu beeinflussen. Religiöse Symbolik hat in der Schule nichts verloren, erst recht nicht, wenn sie politisch motiviert ist. Das betrifft Kinder bis 14 Jahren und jegliche zur Schau getragene religiöse Symbole.

In den vergangenen Monaten und Jahren ist immer deutlicher geworden, dass religiöse Konflikte, Mobbing und Antisemitismus an Berliner Schulen gerade keine Einzelfälle, sondern bedauerlicherweise alltäglich sind. Dafür gibt es verschiedenste Ursachen.

Unsere Grundschule soll ein neutraler Raum sein, der von individueller Religionsausübung gleich welcher Art freigehalten wird.  Wir unterstützen daher ein Verbot jeglicher offen zur Schau getragener religiöser Symbole an unseren Grundschulen und Kitas.

Das Neutralitätsgebot muss gerade auch für unsere Kinder gelten. Eine eindeutige Regelung, die für sämtliche Religionen an allen öffentlichen Grundschulen und Kitas gilt, unterstützt unserer Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher dabei, unsere freiheitliche, demokratische Grundordnung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau und Toleranz gegenüber Andersdenkenden zu vermitteln."

 
 
 

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