Die Öffnung der "Ehe für alle" im Eilverfahren?

Seit Jahren werden Rechte und Pflichten in der eingetragenen Lebenspartnerschaft denen der Ehe in Deutschland immer weiter angepasst. Denn natürlich dürfen in einer freiheitlichen Demokratie Minderheiten nicht diskriminiert werden.  Mir scheint der Konsens in der Gesellschaft zu diesen Fragen noch längst nicht soweit fortgeschritten zu sein, wie im Moment der Eindruck erweckt werden soll.

Warum soll die Ehe, die per Definition und auch nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts exklusiv nur zwischen Männern und Frauen geschlossen werden kann, jetzt auch für ein aliud, die Ehe zwischen Männern oder Frauen, geöffnet werden? Wegen der damit verbundenen Rechte und Pflichten, oder vielmehr wegen der Symbolik?

Darum wird die Berliner CDU sich der Diskussion im Rahmen der Mitgliederbefragung stellen.

Am 10. Juni 2015 habe ich im Tagesspiegel einen Gastbeitrag veröffentlicht. Den ganzen Artikel zur "Ehe für alle" können Sie hier auf www.tagesspiegel.de lesen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/stellvertretende-vorsitzende-der-cdu-fraktion-berlin-die-oeffnung-der-ehe-fuer-alle-im-eilverfahren/11898798.html

Meine Rede im Abgeordnetenhaus zum gleichen Thema ist hier protokolliert.

http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/protokoll/plen17-066-pp.pdf#48

 


 
 
 

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