Kinder sollen morgens angstfrei zur Schule gehen können! Eltern sollen ihre Kinder nicht jeden Tag ein Stück auf diesem Weg begleiten müssen, nur weil sie sich sonst nicht sicher fühlen.
Schulwegsicherheit ist für mich kein abstraktes Verkehrsthema, sondern eine ganz konkrete Frage: Kommt mein Kind heil an? An der Giesensdorfer Grundschule am Ostpreußendamm stellt sich diese Frage besonders dringlich, weil die Kreuzung mit der Osdorfer Straße für Kinder eine echte Gefahrenstelle ist. Deshalb ist es richtig, dass die Tempo-30-Zone dort ausgeweitet wurde. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt und den Einwohnerantrag der Eltern und Kinder unterstützt.
Wer mit 30 statt mit 50 unterwegs ist, hat einen deutlich kürzeren Bremsweg und mehr Zeit, auf ein Kind zu reagieren, das unerwartet auf die Fahrbahn tritt. Gerade an einer Kreuzung wie am Ostpreußendamm/Osdorfer Straße, an der Schulkinder, Radverkehr und Autoverkehr aufeinandertreffen, macht dieser Unterschied im Ernstfall den Unterschied zwischen einem Schreckmoment und einem schweren Unfall.
Mir ist wichtig, dass wir hier nicht stehen bleiben: Wir wollen an dieser Kreuzung und auf den Schulwegen in der Umgebung keine Unfälle – weder im Schulwegverkehr noch sonst. Ich bleibe an diesem Thema dran, gemeinsam mit der Schule, den Eltern und der Verkehrslenkung, damit aus der erweiterten Tempo-30-Zone auch tatsächlich mehr Sicherheit im Alltag wird.