Zwischen Naherholung und Existenzsicherung: Kleingärten
Kleingärten sind für Berlin und für Lichterfelde weit mehr als grüne Flecken zwischen den Häusern. Sie sind Erholungsraum für Familien, die sich keinen eigenen Garten leisten können, sie sind Rückzugsort für ältere Menschen, sie sind Nachbarschaft, und sie leisten einen echten Beitrag zum Stadtklima. Wer heute durch eine Kleingartenanlage geht, sieht, wie viel soziales Leben und wie viel Naturschutz auf diesen Flächen zusammenkommen.
Deshalb bin ich froh, dass mit dem jetzt verabschiedeten „Kleingartenflächensicherungsgesetz“ die Dauerkleingärten auf landeseigenem Grund langfristig gesichert sind – auch die Anlagen hier in Lichterfelde. Das schafft Planungssicherheit für hunderte Pächterinnen und Pächter, die sonst jahrelang mit der Unsicherheit leben mussten, ob ihre Parzelle Bauland weichen muss.
Kleingärten stehen in Konkurrenz zu vielen anderen Nutzungsinteressen in einer wachsenden Stadt – Wohnungsbau, Infrastruktur, Gewerbe. Dass wir uns trotzdem klar für den Erhalt dieser Flächen entschieden haben, ist ein Bekenntnis dazu, dass Berlin auch in Zukunft eine naturnahe und auch soziale Stadt bleiben soll.